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Auf Eis gelegt

Warnstreik bei Hiestand in Gerolzhofen
Streikende in gelben Warnwesten. Streikende in gelben Warnwesten.

In Gerolzhofen bei Hiestand, einem Standort des Tiefkühlbackwarenherstellers Aryzta, haben die Beschäftigten ihre Arbeit am Montag für mehrere Stunden auf Eis gelegt. Sie sind sauer, dass ihr Arbeitgeber ihre Arbeit nicht angemessen honoriert. Aufgrund der europaweiten Umstrukturierung bei Aryzta und des damit verbundenen Arbeitsplatzabbaus in Ostdeutschland ist die Arbeitsbelastung für die verbleibenden Beschäftigten auch in Gerolzhofen stark angestiegen. Der reine Gewinn von Hiestand betrug im vergangenen Jahr 8,31 Prozent. Der Umsatz wurde der Tarifkommission mit 94,451 Millionen Euro beziffert. „Vor diesem Hintergrund sind die vom Arbeitgeber angebotenen 2,5 Prozent Lohnerhöhung ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen", so Ibo Ocak, Geschäftsführer der NGG-Region Unterfranken. Die NGG fordere 8,5 Prozent, mindestens jedoch 285 Euro mehr pro Monat für die unteren Lohngruppen bis zum Facharbeiterlohn sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 190 Euro.

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