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Nicht auf Kosten der Beschäftigten!

Warnstreik bei Jacobs-Kaffee in Berlin
Kolleg*innen bei Jacobs Kaffee in Bremen-Hemelingen

 

Von wegen "Krönung"! Aus Sicht der Beschäftigten des Berliner Jacobs-Kaffee-Werks (Foto oben) ist es wohl eher der Gipfel der Unverschämtheit, dass die Löhne in diesem Jahr gar nicht, und 2024 und 2025 nur geringfügig steigen sollen. Die Beschäftigten sollen auf Lohnerhöhung verzichten, während die Eigentümerfamilie Reimann, eine der reichsten Familien Deutschlands, ihren Reichtum offensichtlich auf Kosten der Beschäftigten mehren will. Das lassen die sich aber nicht mehr länger gefallen. Am Dienstag traten sie in den Warnstreik für eine angemessene Lohnerhöhung.   mehr Infos

Auch ihre Kolleg*innen bei Jacobs Kaffee in Bremen-Hemelingen "haben den Kaffee auf" und wollen mehr Lohn. Auch ihr Werk gehört zum milliardenschweren Jacobs-Douwe-Egberts-Konzern, unterliegt aber einem anderen Haustarifvertrag als das Berliner Werk. Die Lohnerhöhung, die der Arbeitgeber dort anbietet, ist aus Sicht des NGG-Verhandlungsführers Björn Bauer viel zu mager. Sie entspräche angesichts der langen Laufzeit des Tarifvertrages einer Steigerung von unter vier Prozent: "Zu wenig" befanden am Montag auch die Beschäftigten und legten die Arbeit für mehrere Stunden nieder. Da auch die zeitgleich stattfindende Tarifverhandlung "konstruktiv unproduktiv" verlief, wurde für den 10. Januar 2024 ein neuer Termin vereinbart.

 

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