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Kühne will an der Uhr drehen

Warnstreik bei Carl Kühne
"Wenn Arbeitgeber oder Politik die Beschäftigten zu längeren Arbeitszeiten treiben wollen, halten wir als Gewerkschaft dagegen"

Der Sommer für die Berliner*innen könnte hart werden: kein Berliner Bier, keine Grillsaucen von Carl Kühne. Jedenfalls, wenn Kühne weiterhin nur eine Lohnerhöhung unterhalb der Inflationsrate anbietet, die sich die Beschäftigten mit einer Stunde mehr Wochenarbeitszeit erkaufen sollen. "Da machen wir nicht mit", so Rebecca Rahe, NGG-Verhandlungsführerin. Das hätten auch die Beschäftigten am Montag mit ihrem Streik mehr als deutlich gemacht. Auch in der zweiten Tarifverhandlung gestern sei der Arbeitgeber bei seiner Forderung nach Arbeitszeitverlängerung geblieben, wenn auch geknüpft an die Produktionsmenge in 2027. Rahe: "Damit will er doch nur das unternehmerische Risiko auf die Beschäftigten abwälzen. Aktuell gilt eine 38-Stunden-Woche. Wenn Arbeitgeber oder Politik die Beschäftigten zu längeren Arbeitszeiten treiben wollen, halten wir als Gewerkschaft dagegen. Wir wollen nicht zurück ins vergangene Jahrtausend. Die Zukunft steht auf Arbeitszeitverkürzung!“ Die NGG fordere für die rund 210 Beschäftigten sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 241 Euro pro Monat mehr. 

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