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Beschäftigte machen Druck: Warnstreik bei Homann Feinkost

Am gestrigen Montag (23.3.) haben die Beschäftigten des Feinkost-Herstellers Homann Feinkost in Rogätz in der Zeit von 6 bis 10 Uhr gestreikt und ihrem Unmut Ausdruck verliehen.

Hintergrund der Tarifrunde ist der zum Jahresende 2025 gekündigte Entgelttarifvertrag sowie die Verhandlungen über einen Anschlusstarifvertrag. Bislang konnte keine Einigung über eine Entgelterhöhung erzielt werden; das letzte Angebot der Arbeitgeber wurde von der Tarifkommission als unzureichend abgelehnt.

„Wir wollen einen Tarifabschluss, der deutliche Reallohnsteigerungen bewirkt. Mit vom Arbeitgeber geforderten Leermonaten beziehungsweise einem weiteren, jedoch zu geringen Angebot sollen die Entgelte lediglich etwas über die Preissteigerungsrate hinaus angepasst werden. Das ist zu wenig. Auch weitergehende Vorschläge des Arbeitgebers sind nicht akzeptabel. Deshalb machen die Beschäftigten Druck“, erklärt Holger Willem, Geschäftsführer der NGG-Region Magdeburg.

Die Homann Feinkost ist ein Tochterunternehmen der Theo Müller Unternehmensgruppe (u. a. Müllermilch). Am Standort Rogätz sind rund 160 Beschäftigte tätig.

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