Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Das werden wir nicht mitmachen

Die frische Thüringer

Unglaublich, aber wahr: Man brauche auch weiterhin ein Werk mit „Ostlöhnen“, hieß es am Dienstag seitens der Unternehmensleitung in der vierten Tarifverhandlung für „Die frische Thüringer“ in Suhl. „Das werden wir nicht mitmachen!“, so die klare Ansage von Thomas Bernhard, NGG-Verhandlungsführer und Wirtschaftsgruppenleiter Fleisch: „Die Preissteigerungen, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren im Handel erzielen konnte, müssen nun auch bei den Beschäftigten ankommen. Die Forderung nach 'Ostlöhnen' ist für sie ein Schlag in die Magengrube.“ Die NGG-Forderung laute: 12,7 Prozent, mindestens aber 400 Euro monatlich mehr Lohn. Der haben die Beschäftigten am Dienstagnachmittag mit einem Streik Nachdruck verliehen. Und auch vor längeren Arbeitsniederlegungen schrecken sie nicht zurück, so Bernhard.

„Die frische Thüringer“ ist ein Tochterunternehmen der Zur Mühlen Gruppe, dem größten Wursthersteller Deutschlands mit Sitz in Rheda. Diese wiederum ist Teil der Tönnies-Holding und stellt im Werk Suhl unter anderem Wurst und Kochschinkenprodukte der Marke „Zimbo“ her.

 

Das könnte dich auch interessieren:

  • DGB-Kongress tagt in Berlin

    Stärker mit uns

  • BR-Seminare mit Deutschkurs

    Mitsprache im Betrieb

  • Neue Streikwelle

    Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt

  • 5. Riders Day für die Beschäftigten in der Lieferbranche

    20. Mai in Berlin

  • Flagge gegen drohenden Sozialabbau gezeigt

    1. Mai 2026

  • Kordula Jockel erhält Hans-Böckler-Medaille für ihr Lebenswerk

    Ehrung am Tag der Arbeit

  • Zerschlagung der freien Gewerkschaften

    Gedenken 2. Mai 1933

  • Update Brotindustrie

    Manteltarifvertrag? So geht es in der Brotindustrie weiter!

    Update nach dem ersten Tarifgespräch

  • Streikbild

    Sonst machen wir ein Fass auf!

    Warnstreik bei Getränkelogistiker Preuss

  • Ein starkes Signal

    Warnstreik bei Füngers Feinkost

  • Das werden wir nicht zulassen

    Statement von Claudia Tiedge

  • 1. Mai 2026: Erst unsere Jobs, dann eure Profite

    Am Tag der Arbeit gemeinsam mit NGG und dem DGB auf die Straße