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6 Tipps, wenn Du auch aktiv werden willst gegen Menschenhandel

Dir fällt ein Azubi auf, dem oder der es nicht so gut geht, etwa bei der Berufsschultour oder im Betrieb? Sprich ihn/sie an, frage bei dem/der Lehrer*in oder dem Betriebsrat nach. Nimm Kontakt auf.

Viele wollen zunächst keine Hilfe annehmen. Hake regelmäßig nach. Sei nicht enttäuscht, wenn keine Reaktion kommt. Bleib dran, aber respektiere die Privatsphäre. 

Überlege, wo du die Menschen bei dir vor Ort am besten erreichst. Gibt es einen bestimmten Treffpunkt, eine Kirchengemeinde, ein kulturelles Zentrum? Dort kannst Du Ansprechpartner*innen suchen und Infos streuen. 

Er ist eine wertvolle Unterstützung, um über Arbeitsrechte aufzuklären. Verteilt ihn oder weist auf die Internetseite hin, wo er zum Download bereit steht.  

Unbedingt einen Anwalt für Aufenthaltsrecht zu Rate ziehen, wenn sich Betroffene helfen lassen möchten. Sonst droht den Azubis, zurückgeschickt zu werden. 

Die Innungen und Kammern wollen in der Regel ihre Branchen sauber halten. Sie sind oft kooperativ, wenn es darum geht, zu helfen und üble Ausbildungsbetriebe zu sanktionieren. 

Mehr Tipps und Infos bekommst Du über die JungeNGG: hv.jugend@ngg.net oder bei den Kolleg*innen in Dortmund: region.dortmund@ngg.net