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„Minijobs sind eine Sackgasse und gehören abgeschafft.“

NGG begrüßt Vorschlag der Rentenkommission

Hamburg, 24. Juni 2026

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unterstützt die Forderung der Rentenkommission, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Für die NGG ist klar: Wer arbeitet, muss mit dem ersten verdienten Euro sozial abgesichert sein.

„Minijobs haben sich nicht als Brücke in gute Beschäftigung bewährt, sondern zementieren für Millionen Menschen prekäre Arbeitsverhältnisse“, sagt NGG-Vorsitzender Guido Zeitler. „Statt regulärer Beschäftigung mit sozialer Absicherung fördern sie niedrige Einkommen, fehlende Rentenansprüche und ein erhöhtes Risiko von Altersarmut – besonders für Frauen.“

Der Position des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, Minijobs seien im Gastgewerbe unverzichtbar, entgegnet Zeitler: „Minijobs führen viel zu viele Menschen seit Jahren in eine berufliche Sackgasse, aus der sie nur schwer wieder herauskommen. Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können und vom ersten Euro an sozial abgesichert sein – bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter.“

NGG weist seit Langem auf die strukturellen Probleme von Minijobs hin. Der Sonderstatus setzt falsche Anreize und hält Menschen in prekärer Beschäftigung fest. So ist im Gastgewerbe fast jedes zweite Beschäftigungsverhältnis ein Minijob. Ziel der NGG sind reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit fairen Löhnen, verlässlichen Rentenansprüchen und echter sozialer Sicherheit. „Nur so schaffen wir mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt und verhindern Altersarmut“, so Zeitler.

Eine Reform würde die soziale Absicherung von Millionen Beschäftigten stärken, bestehende Benachteiligungen abbauen und zugleich die Sozialversicherungssysteme stabilisieren. Arbeit darf nicht in Unsicherheit führen – sie muss die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und eine sichere Rente sein.

 

Kontakt für die Presse

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Telefon: 040 380 13 106, Mobil: +49 151 61085042, E-Mail: presse@ngg.net

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