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NGG ruft zu Solidarität und menschenwürdiger Migrationspolitik auf

Internationaler Tag gegen Rassismus

Hamburg, 18. März 2026

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Bundesregierung auf, die Startchancen für Menschen, die nach Deutschland kommen, deutlich zu verbessern. Den Spracherwerb potenzieller Arbeitnehmer*innen zu fördern sei angesichts des Fachkräftemangels nicht nur arbeitspolitisch klug, sondern auch Ausdruck humanistischer Verantwortung.

„Gerade in der heutigen Zeit, in der rassistische wie menschenverachtende Rhetorik immer lauter wird, weltweit ein nationalistisch geprägtes Bild an Zustimmung gewinnt und der Druck auf die Frage von Asyl und Migration wächst, braucht es entschlossene politische Gegenmaßnahmen. Das Engagement gegen Rassismus, Hass und Diskriminierung muss konsequent gestärkt werden“, so Guido Zeitler, Vorsitzender der Gewerkschaft NGG. Daher sei auch die vom Bundesinnenminister geplante Zugangsbeschränkung zu Integrationskursen für Eingewanderte das völlig falsche Signal. Denn Integration und Spracherwerb helfen Menschen auf den Arbeitsmarkt zu gelangen und können somit dazu beitragen Vorurteile und Diskriminierung zu verhindern.

Aus Sicht des NGG-Vorsitzenden gelingt Integration besonders dort, wo gute Arbeitsbedingungen, Respekt und Perspektiven vorhanden sind. Denn damit steige auch der Respekt und das Vertrauen der Menschen zueinander – unabhängig von Herkunft, Glaube oder persönliche Orientierung.

Betriebe seien Orte, an denen Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und schnell Anschluss finden. „Wo Menschen gerne und zufrieden arbeiten, gelingt Integration ganz praktisch im Alltag – und auch der Spracherwerb geht schneller“, betont Zeitler. „Deshalb muss der Staat genau hier stärker investieren: in Qualifizierung, in Sprachförderung und in stabile Arbeitsverhältnisse.“ Dazu gehöre jedoch auch, dass zivilgesellschaftlichen Anstrengungen für Demokratieförderung und Teilhabe gestärkt werden.

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus ruft die NGG die Politik und Gesellschaft daher zu einer klaren Haltung auf: Für Solidarität, Respekt und eine menschenwürdige Migrationspolitik, die gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen möglich macht. 

Presse-Kontakt

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Haubachstraße 76
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Telefon: 040/ 380 13 106
E-Mail: presse@ngg.net