Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

#MeatTheStandards

Abschlussbericht
Foto: michaeljung - AdobeStock

 

Abschlussbericht zu MeatTheStandards veröffentlicht

Das Projekt MeatTheStandards des Europäischen Gewerkschaftsbunds EFFAT hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Danach haben sich seit Covid schon viele Verbesserungen für die Fleischarbeiter*innen in ganz Europa auf nationaler Ebene ergeben. Klar ist aber auch: Der Sektor wird weiterhin herausfordernd bleiben und gewerkschaftliche Aktionen brauchen, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der großen Mehrheit der Beschäftigten zu verbessern.

Im Folgenden ein komprimierter Auszug aus dem Abschlussbericht:

  • In den letzten vier Jahren konnten wir durch unsere Konzentration auf die Fleischindustrie deutlich zeigen, dass gute Arbeitsbeziehungen und mutige Tarifverträge bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne, bessere Gesundheits- und Sicherheitsstandards und mehr direkte Beschäftigung bedeuten.
  • Die unermüdlichen gewerkschaftlichen Aktionen haben, wie im Bericht gezeigt, viele Verbesserungen für die Beschäftigten des Fleischsektors in den verschiedenen Ländern gebracht.
  • Die wirtschaftlichen Aussichten auf weitere Konzentrationen, Umstrukturierungen und Übernahmen in der Branche können daher nur bedeuten, dass die Gewerkschaften die Probleme aufgreifen und die Arbeitnehmer*innen in diesen Situationen begleiten.
  • Auf europäischer Ebene muss EFFAT dafür sorgen, dass das neue Europäische Parlament und die neue Europäische Kommission unsere EFFAT-Forderung nach einer Richtlinie über Arbeitsvermittler*innen und faire Arbeitsbedingungen in den Unterauftragsketten aufgreifen. EFFAT und ihre Mitgliedsorganisationen werden dieses Thema aktiv auf die europäische Agenda setzen.
  • Ein weiterer Weg, den es zu nutzen gilt, sind die Melde- und Sorgfaltspflichten der Unternehmen im Rahmen der EU-Gesetzgebung.
  • Darüber hinaus sollten die Gewerkschaften auf nationaler Ebene die Hebelwirkung der Mindestlohnrichtlinie nutzen, um eine tarifvertragliche Deckung auch im Fleischsektor sicherzustellen.
  • Es wird wichtig sein, auch die Fleischproduktion unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und der gerechten Transformation zu betrachten.

Den gesamten Abschlussbericht gibt es hier zum Download.

Ein früherer Artikel zum Thema findet ihr hier: NGG: Fleischindustrie: Es bleibt viel zu tun

 

 

Das könnte dich auch interessieren:

  • Eine Gruppe Menschen hält Schilder gegen Gewalt an Frauen in die Kamera

    Wegschauen schützt Täter

    Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

  • Die Mitglieder des NGG-Bundesfrauenausschusses halten zwei Fahnen der NGG-Frauen in die Kamera

    Gleichstellung ist kein Luxus, ...

    DGB-Bundesfrauenkonferenz

  • Viele Menschen laufen bei einer Demonstration auf der Straße. Die Menschen in der ersten Reihe tragen ein Banner mit der Aufschrift "Ohne Made in Germany stirbt Reemstma"

    Leuchtend und lautstark

    Laternenumzug

  • Wer bekommt Weihnachtsgeld?

    Mitglieder werben Mitglieder

  • schwarzes Bild mit Kerze und Schriftzug, Gedenken an die Reichspogromnacht am 09. November 1938

    Erinnern allein reicht nicht

    Gedenken 9. November 1938

  • Solidarischer Laternenumzug

    Reemtsma-Werk in Langenhagen

  • Respekt!

    Coca-Cola Warnstreiks in Berlin und Nürnberg

  • Fritten für Fairness

    Protestaktion

  • Spenden willkommen

    Lieferando-Streik

  • Die Streikfackel brennt

    Coca-Cola: Null-Akzeptanz für Null-Angebot

  • Yo koso! Willkommen!

    Japanische Gewerkschaftskollegen zu Besuch bei NGG

  • Vorbildliche Sozialpartnerschaft?

    Zu Besuch in der dänischen Fleischindustrie