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Wer nicht hören will, muss fühlen

Warnstreiks bei Vion

 

Wenn die Arbeitgeberseite sich nicht bewegt, dann sorgen wir eben dafür, dass sich im Betrieb auch nichts bewegt!‘ Ganz nach diesem Motto haben die Beschäftigten beim Schlacht-Riesen Vion schon zum zweiten Mal diese Woche die Arbeit niedergelegt. Am Montag streikten die Beschäftigten in Landshut, Vilshofen und Perleberg. Am Donnerstag waren es dann die Schlachthöfe in Hilden, Buchloe, Crailsheim und Waldkraiburg, in denen die Maschinen stillstanden. Bis zu 8 Stunden – bei Wind und Wetter - standen die Beschäftigten am Streikposten und machten ihre Position deutlich: "15 Prozent, aber mindestens 400 Euro mehr pro Monat“, lautet ihre Forderung. Die Arbeitgeberseite bietet bisher lediglich 6,5 Prozent mehr Lohn – und möchte Teile davon auch noch auf schon gewährte, freiwillige Zuschläge aus den letzten zwei Jahren anrechnen.

Damit sind die Beschäftigten nicht einverstanden – und deswegen vor der vierten Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft NGG und Vion am 7. September in den Ausstand getreten. „Wir wollen eine Einigung.“, sagt NGG-Verhandlungsführer Thomas Bernhard. Und weiter: „Aber die muss fair sein und eine deutliche finanzielle Entlastung für die Beschäftigten mit sich bringen. Das aktuelle Angebot ist ein Schlag in’s Gesicht der Beschäftigten.“ Bisher verdienen deutlich über die Hälfte der rund 7.000 Beschäftigten bei dem niederländisch-deutschen Schlachthofunternehmen den gesetzlichen Mindestlohn oder nur knapp darüber.

 

 

 

 

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