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Gemeinsam gegen die Zuckersteuer
Kolleginnen und Kollegen aus der Erfrischungsgetränke- und Zuckerindustrie haben heute vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin ein deutliches Zeichen gesetzt: Keine Zuckersteuer! Gemeinsam mit der NGG, der europäischen Gewerkschaftsföderation EFFAT und Vertretern der Arbeitgeberverbände machten sie ihre gemeinsame Haltung deutlich.
Beschäftigte von verschiedenen Standorten von Coca-Cola Europacific Partners (CCEP) sowie aus weiteren Unternehmen der Erfrischungsgetränke- und Zuckerindustrie kamen zur Demonstration zusammen. Die Aktion zeigte: Über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg stehen die Kolleginnen und Kollegen zusammen. Dieses gemeinsame Auftreten stärkt die Zuversicht, gemeinsam etwas bewegen zu können.
Anliegen der Beschäftigten an die Politik übergeben
Im Rahmen der Demonstration wurde die Resolution an den parlamentarischen Staatssekretär Michael Schrodi (SPD) übergeben. Damit trugen die Demonstrierenden ihre Forderung direkt an das Bundesfinanzministerium heran: Keine Zuckersteuer!
Beiträge aus den Betrieben kamen von Anne Boddeutsch-Rose, Gesamtbetriebsratsvorsitzende von CCEP, Mario Küpper, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Paulaner Gruppe, und Florian Fries, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Pfeifer & Langen. Enrico Somaglia von der EFFAT unterstrich mit seiner Teilnahme die europäische gewerkschaftliche Solidarität.
Gemeinsame Haltung von Gewerkschaft und Arbeitgeberverbänden
Auch zahlreiche Vertreter der Arbeitgeberverbände waren vor Ort. Günter Tissen vom Zuckerverband und Dr. Detlef Groß von der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) richteten Grußworte an die Demonstrierenden. Die gemeinsame Haltung wurde dabei deutlich: Gewerkschaft, betriebliche Interessenvertretungen und Arbeitgeberverbände wenden sich gegen die Zuckersteuer. Die Demonstration war ein starkes Signal des Zusammenhalts. Die Botschaft an die Politik ist klar: Die Stimme der Beschäftigten muss gehört werden!