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Zerschlagung der freien Gewerkschaften

Gedenken 2. Mai 1933

Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die nationalsozialistische Ideologie durchdringt in der Folgezeit alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens und auch die die Gewerkschaften in Deutschland werden von den Nationalsozialisten zunehmend unter Druck gesetzt. 

So notiert Propagandaminister Goebbels bereits am 17. April 1933 in sein Tagebuch: "Den 1. Mai werden wir zu einer grandiosen Demonstration deutschen Volkswillens gestalten. Am 2. Mai werden dann die Gewerkschaftshäuser besetzt." 

Und genau so geschieht es auch: Am 2. Mai stürmen die Nationalsozialisten alle wichtigen gewerkschaftlichen Gebäude. Auch die Gewerkschaftshäuser der NGG-Vorläuferorganisationen werden besetzt und viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter verhaftet. Damit markiert der 2. Mai 1933 die Zerschlagung der freien Gewerkschaften und den dunkelsten Tag in der Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung.

Etliche weitere Gewerkschaftsmitglieder werden in der Folgezeit inhaftiert, in Konzentrationslager gebracht, gefoltert und ermordet. Gewerkschaftliche Arbeit ist während des gesamten NS-Regimes nur noch unter extrem erschwerten und gefährlichen Bedingungen im Untergrund möglich. 

Wir gedenken heute allen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, die während der NS-Diktatur verhaftet, missbraucht oder getötet wurden.

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