Hunderte Teilnehmende bei Kundgebung in Zwickau Haribo muss im Osten bleiben!

22. November 2020

Haribo will die Produktion in Sachsen schließen. Bei einer Kundgebung in Zwickau haben am Samstag rund 600 Menschen dagegen protestiert. Tino Plunert

Der Widerstand gegen die Entscheidung des Süßwarenherstellers Haribo, den einzigen ostdeutschen Standort zu schließen, wächst und wächst. Schon Ende des Jahres soll im sächsischen Wilkau-Haßlau Schluss sein. "Haribo muss im Osten bleiben!" und "Aufgeben gilt nicht!" - so lautet die Devise unserer Mitglieder. Und nicht nur der: Am Samstag sind rund 600 Menschen zur Kundgebung nach Zwickau gekommen und haben ein deutliches Zeichen gesetzt (mehr Infos www.ngg.net/ost). 

"Wir nehmen diese Entscheidung nicht hin. Herr Riegel, beenden sie dieses unwürdige Treiben." Das hat der Vorsitzende der NGG im Landesbezirk Ost, Uwe Ledwig, gesagt und an die Eigentümerfamilie appelliert, soziale Verantwortung zu übernehmen. Rund 150 Beschäftigte und ihre Familien wären direkt von der Schließung des Werkes in Wilkau-Haßlau betroffen. Haribo ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. 

Die Online-Petition "Rettet Haribo in Willkau-Hasslau" haben bereits mehr als 14.500 Personen unterzeichnet - du auch? 

Jetzt Petition unterzeichnen

Aktuelle Infos findest du hier: www.ngg.net/ost

Video: Haribo muss im Osten bleiben!

Video: DGB-Südwestsachsen

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