Lebensmittel und Politik

Die Politik hat maßgeblichen Einfluss auf die Lebensmittelproduktion in Deutschland. Mit Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien aus Berlin, den Landeshauptstädten und zunehmend auch von europäischer Ebene, werden Grundlagen der Herstellung von Lebensmitteln festgelegt oder verändert. Politische Entscheidungen betreffen so unmittelbar auch die Arbeits­bedingungen der Beschäftigten in den NGG-Branchen: Lebens­mittel­politik in Deutschland und Europa ist heute deshalb selbstverständlich ein Thema der NGG.

Informationen zur ersten Lebensmittelpolitschen Konferenz gibt es hier.

Aktuelle Meldungen

Presse

Adjan: „Aus dem Kabinettsbeschluss muss ein Gesetz werden“

Berlin, 20. Mai 2020 Zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zu Eckpunkten eines „Arbeitsschutzprogramms für die Fleischwirtschaft“ hat Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), erklärt: „Wir begrüßen, dass das Bundeskabinett heute schärfere Regeln für die Fleischindustrie beschlossen hat und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wie angekündigt ‚in der Branche aufräumen‘ will. Der Beschluss ist ein sehr guter Anfang, damit der Missbrauch von Werkverträgen in der Fleischindustrie und die Ausbeutung der in Sub-,... mehr

Presse

Adjan: „Regierung muss Nägel mit Köpfen machen – keine Kosmetik“

Berlin, 19. Mai 2020 „Wir haben den CSU-Vorsitzenden Markus Söder in einem Brief aufgefordert, die Blockadehaltung seiner Partei aufzugeben. Dringendes Handeln in Sachen Fleischindustrie ist notwendig. Alle schauen morgen auf das Bundeskabinett. Dass Schlachthöfe zu Corona-Hotspots geworden sind und die Gesundheit von Beschäftigten und Bevölkerung gefährden, ist kein Zufall. Die Wurzel allen Übels sind skandalöse und Tier- als auch Menschenwohl verachtende Arbeits- und Lebensbedingungen basierend auf Werkverträgen“, hat Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der... mehr

Presse

Adjan: „Bundesregierung muss endlich handeln!“

„Es ist völlig unverständlich, dass das Corona-Kabinett die Beratung über die Lage in deutschen Schlachthöfen verschiebt“, hat Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), heute kritisiert. „Sämtliche Fakten über die unhaltbaren und menschenunwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen der mit Werkverträgen in deutschen Schlachthöfen Beschäftigten liegen seit Monaten und Jahren auf dem Tisch. Schlachthöfe sind inzwischen Hotspots der Coronavirus-Pandemie. Die Bundesregierung muss endlich handeln, um Beschäftigte und die... mehr

Presse

Gewerkschaft NGG: Forderungen zur Eindämmung von Corona in Schlachthöfen

13. Mai 2020. „Wir fordern, dass nun unverzüglich und ausnahmslos alle Beschäftigten der Schlacht- und Zerlegeindustrie auf eine Corona-Infektion getestet werden.“ Diese und weitere Sofortmaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in der Fleischindustrie hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in einem Schreiben an die Bundestagsfraktionen und die Bundesministerien für Arbeit und Soziales, Wirtschaft und Energie und Ernährung und Landwirtschaft formuliert und schnelles Handeln eingefordert. Es gelte, die „beschämenden und menschenverachtenden Zustände“ in... mehr

Service und mehr

Supermarktmacht

NGG hat sich mit anderen Organisationen die Initiative Supermarktmacht begründet und setzte sich so u.a. für eine veränderte Einkaufspolitik der deutschen Supermarktketten ein. Mehr zur Supermarkt-Initiative