Lebensmittel und Politik

Die Politik hat maßgeblichen Einfluss auf die Lebensmittelproduktion in Deutschland. Mit Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien aus Berlin, den Landeshauptstädten und zunehmend auch von europäischer Ebene, werden Grundlagen der Herstellung von Lebensmitteln festgelegt oder verändert. Politische Entscheidungen betreffen so unmittelbar auch die Arbeits­bedingungen der Beschäftigten in den NGG-Branchen: Lebens­mittel­politik in Deutschland und Europa ist heute deshalb selbstverständlich ein Thema der NGG.

Informationen zur ersten Lebensmittelpolitschen Konferenz gibt es hier.

Aktuelle Meldungen

Presse

Claudia Tiedge: „Für das Lebensmittelhandwerk und das Gastgewerbe erwarten wir deutliche Verbesserungen in der Ausbildung“

Hamburg, 24. Oktober 2019 Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßt die heute vom Bundestag beschlossene Reform des Berufsbildungsgesetzes. Gegenüber dem ursprünglichen Entwurf sei das Reformpaket vor allem hinsichtlich der Freistellung für die Berufsschule und vor der Abschlussprüfung sowie der Klarstellung bei der Lernmittelfreiheit deutlich besser geworden. „Wir erwarten, dass sich insbesondere die Ausbildung in den Berufen mit hohen Abbrecherquoten - im Lebensmittelhandwerk und Gastgewerbe – deutlich verbessert“, sagt Claudia Tiedge, die stellvertretende... mehr

Themen

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Eine Branche im Umbruch

Mit Blick auf die Forderung nach der Einführung einer sogenannten Zuckersteuer hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die mittelbaren Folgen einer solcher Steuer hingewiesen.... mehr

Presse

Tiedge: „Gesamtkonzept für berufliche Bildung ist nicht erkennbar“

Berlin, 15. Mai 2019 Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßt die Einführung einer Mindestausbildungsvergütung. Ein schlüssiges Gesamtkonzept für die berufliche Bildung sei allerdings nicht erkennbar, hat die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge die heute im Bundeskabinett zur Diskussion stehende Vorlage des Berufsbildungsgesetzes kritisiert. „Die Kabinettsvorlage bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Die NGG fordert eine gesetzliche Ausbildungsvergütung von 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütungen. Das ergibt für... mehr

Presse

„Das Siegel hat zwei ganz grundsätzliche Fehler“

Hamburg, 6. Februar 2019; Zum heute von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten staatlichen „Tierwohlkennzeichen“ erklärte Freddy Adjan, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gasstätten (NGG): „Das neue Siegel hat zwei ganz grundsätzliche Fehler: Zum einen ist es freiwillig. Das heißt, nur ein Teil der Produzenten wird es nutzen und es wird parallel zu den bereits existierenden Siegeln im Umlauf sein. Ein weiteres, freiwilliges Label führt aber zwangsläufig nicht zu mehr Klarheit, sondern zu noch mehr Verwirrung bei den... mehr

Service und mehr

Supermarktmacht

NGG hat sich mit anderen Organisationen die Initiative Supermarktmacht begründet und setzte sich so u.a. für eine veränderte Einkaufspolitik der deutschen Supermarktketten ein. Mehr zur Supermarkt-Initiative